Europalette

Wir alle begegnen diesem Exponat beim Einkaufen oder als modernes Möbel: die Europalette ist vielfältig einsetzbar.

Durch die US-Armee inspiriert und durch die steigende Nutzung von Gabelstaplern und Hubwagen setzte sich nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in Europa die Idee durch, Waren auf genormten Paletten zu transportieren und so Verladezeiten deutlich zu verkürzen. Außerdem konnten diese Paletten mehrfach verwendet werden, was die Transportkosten senkte.

1961 einigten sich dann einige europäische Eisenbahnunternehmen auf die mit 1200 mm x 800 mm x 144 mm (LxBxH) genormte Europalette. Sie besitzt eine Fläche von 0,96 m² und hat ein Eigengewicht von circa 22kg. Die Norm EN 13698-1 regelt neben der Nutzung von elf Brettern und neun Klötzchen auf den Zusammenbau mit 78 Spezialnägeln. In Deutschland werden jährlich circa 110 Millionen neue Europaletten hergestellt und in Verkehr gebracht.

Als Bestandteil des Europools sind die Europaletten bspw. auch mit Euroboxen oder Kleinladungsträgern kompatibel, welche in verschiedenen Größen erhältlich sind und den Waren- und Güterverkehr noch weiter vereinfacht haben.

Mittlerweile werden aus den Paletten auch Möbel konstruiert. Diese finden sich vor allem in Studierendenwohnungen, Bars und Gärten.

 

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